TRAVELGUIDE ISLAND: Route, Kosten, Unterkunft und vieles mehr!

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Vor einer Woche stieg ich in einen Flieger nach Reykjavik – ohne große Erwartungen. Alles was ich von Island wusste, war, dass es dort viel unberührte Natur gibt und… Islandponys! Naja, ein bisschen mehr wusste ich vielleicht schon, aber wirklich etwas vorstellen, konnte ich mir nicht. Aber eines kann ich schon einmal vorwegsagen: Ich habe meinen Augen nicht getraut. 

// WETTER & AUSRÜSTUNG

Beginnen wir mal damit, einige Mythen aus der Welt zu schaffen. Zugegeben, Island ist vielleicht nicht das Reiseziel für Menschen, die Wärme und Entspannung suchen. Es ist definitiv ein Abenteuer und die richtige Ausrüstung für die dortigen Wetterverhältnisse ist ein absolutes Muss. Die Hauptreisezeit ist während der Sommermonate Juni, Juli und August. Zu dieser Zeit ist es relativ warm und windstill. Großes ABER: das sind natürlich auch die teuersten Monate mit den meisten Touristen. Ich kann euch deshalb auf jeden Fall Anfang Oktober als Reisezeit empfehlen. Wir hatten echt unglaubliches Glück mit dem Wetter, denn es gab nur einen Tag ein bisschen Nieselregen und sonst war es zwar kalt und stürmisch, aber so ist das eben in Island. 

Ich habe mich auf die Reise natürlich entsprechend vorbereitet und mir wasserfeste und robuste Wanderschuhe, einen Regenparka sowie eine wasser- und windfeste Jacke zugelegt – und es hat sich ausgezahlt. Bei der Jacke habe ich mich für dieses Modell von The North Face entschieden und bin wirklich super zufrieden damit. Bei Ragwear findet ihr vegane und nachhaltige Parkas, Regen- und Winterjacken, die meiner Meinung nach nicht nur für ein Islandabenteuer bestens geeignet sind. Diese findet ihr übrigens auch bei Peek & Cloppenburg. Hier geht’s zu den Ragwear Produkten im P&C Onlineshop.

// ROUTE & UNTERKÜNFTE

Da wir den Urlaub anlässlich meines abgeschlossenen Masterstudiums relativ spontan gebucht haben, hatten wir leider nur 5 Tage in Island geplant. Ehrlich gesagt, haben wir in den Tagen überraschend viel gesehen und erlebt. Es gibt die Möglichkeit am „Golden Circle“ die ganze Insel einmal zu umrunden. Dafür braucht man im Sommer ca. eine Woche und im Winter zwei. Auf Island gibt es im Prinzip nur diese eine Straße, die auch wirklich eine Straße ist. Ansonsten eher unbefestigte Straßen, die durchaus mit Vorsicht zu genießen sind. 

Braucht man auf Island ein Auto?

JA! Meiner Meinung nach komm man ohne Auto wirklich nicht weit. Unser Tagesplan hat meistens so ausgesehen: Frühstück in der Unterkunft, dann ab ins Auto und die Gegend erkunden, stehenbleiben wo es einem spontan gefällt und dann am Abend wieder zurück. Das heißt, es besteht sehr viel aus spontanen Aktionen und dafür ist ein Auto einfach bestens geeignet. Ich bin mir nicht mal sicher, ob es außerhalb von Reykjavik überhaupt gute Busverbindungen gibt. Ein Auto zu mieten ist aber wirklich keine große Sache. Wir haben für die 5 Tage knapp 400€ bezahlt und hatten jegliche Versicherungen, einen mobilen Hotspot und viele weitere wichtige Extras dabei. 

Erster Stopp: Hraunsnef // 2 Nächte

Unsere Reise startete im Hraunsnef Country Hotel (hier entlang) in einer wunderbaren Unterkunft. Dort verbrachten wir zwei Nächte. Mein Highlight: die vielen Tiere und die beiden Hot-Pods, die nach einem anstrengenden Tag die nötige Entspannung liefern. Absolute Empfehlung!

Zweiter Stopp: Reykjavik // 2 Nächte

Den zweiten Teil unserer Reise verbrachten wir in Reykjavik in einem Airbnb. Von dort aus erkundeten wir den Süden bzw. die Gegend rund um die Hauptstadt. 

// 3 DINGE DIE DU AUF ISLAND TUN SOLLTEST

Eines kann ich euch sagen: es gibt auf Island so viel zu entdecken, dass euch bestimmt nicht langweilig werden wird. Aber müsste ich mich entscheiden, waren diese 3 Dinge meine absoluten Highlights.

Wanderung auf den Vulkankrater Eldborg

Die Wanderung zum Krater dauert ungefähr 45 bis 60 Minuten und wir wurden mit einem atemberaubenden Ausblick über die Landschaft belohnt. Beim Blick in den Krater rutscht einem das Herz möglicherweise kurz in die Hose aber es ist ein einmaliges Erlebnis! Jederzeit wieder!

Wasserfälle in Snæfellsnes und Geysire

Auf der Halbinsel Snæfellsnes in Westisland haben wir die schönsten Wasserfälle überhaupt entdeckt. Manche davon sind ein bisschen versteckt, was aber gleichzeitig bedeutet, dass man dort komplett alleine ist. Der Wasserfall bei Kirkjufell sowie der Goldene Wasserfall Gulfoss sind die Beliebtesten und auf jeden Fall sehenswert. Auf der Halbinsel kann man auch wilde Seelöwen beobachten. Außerdem gibt es in Island sogenannte Geysire. Darunter versteht man eine heiße Quelle (ca. 80° Celsius) die in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen eine Wasser- und Dampffontäne in die Höhe schießt. Ein wirkliches Spektakel! Die Geysire gibt es nur an einem Ort in Island (Haukadalur) und zwar liegt dieser im Süden und ist ca. 2 Stunden von Reykjavik entfernt.

Ausritt mit den Isländern

Einen Ausritt mit Islandponys auf Island kann man echt als einen meiner Kindheitsträume bezeichnen. Aber Achtung! Wie bei vielen Dingen, wo Tiere involviert sind, gibt es verschiedene Anbieter, die unterschiedliche Interessen haben und nicht alle empfehlenswert sind. Glücklicherweise gibt es auf Island aber viele Pferdebesitzer, die ihre Tiere nach Strich und Faden verwöhnen und denen es außerordentlich gut geht. Es werden auch kurze Ritte einfach so neben der Straße angeboten, was natürlich nicht zu empfehlen ist. Unser Ausritt fand in der Nähe von Reykjavik gemeinsam mit Hordur statt und war ein unglaubliches Erlebnis. Gebucht haben wir das Ganze über Airbnb. Hordur ist mit seinem Reitausflug als Nummer 1 Experience in Island gelistet und für die verantwortungsvolle und artgerechte Haltung seiner Tiere geprüft und ausgezeichnet. Aber, überzeugt euch selbst: Reiten und Mittagessen mit einem Viking.

// FAZIT & WISSENSWERTES

Unsere Islandreise war ein wunderschönes Erlebnis und die absolut perfekte Entscheidung! Ich kann Island wirklich jedem nur ans Herz legen. Es ist ein tolles Land mit freundlichen Menschen und einer atemberaubenden Natur. Ein weitere Pluspunkt für mich: Man kann das Leitungswasser trinken. Das bedeutet, keine Plastikflaschen.. yeeey!

Vegan auf Island?

Ist auf jeden Fall möglich und funktionierte überraschend gut! Vor allem in Reykjavik gibt es einige Lokale die sehr gerne auf spezielle Wünsche eingehen und sich auch mit veganen Speisen auskennen. Natürlich sieht das in “der Pampa” ein bisschen anders aus. In unserer ersten Unterkunft, die auch am Land war, gab es beispielsweise zwei vegane Speisen im Angebot. Die liebe Maddie hat aber einen ganze tollen Guide zu veganen Restaurants in Island.

Besser auf Nummer sicher gehen

Gerade wenn man sich ein Auto ausborgt, ist es mehr als empfehlenswert, alle möglichen Versicherungen abzuschließen. Die Straßen in Island sind nicht immer gut und ein Steinschlag kann schon mal passieren. Außerdem gibt es regelmäßige Stürme, wo natürlich das Auto in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Auch Reifenplatzer sind keine Seltenheit. Uns ist zum Glück nichts von alledem passiert.

Ist Reykjavik sehenswert?

Die Hauptstadt ist definitiv ein nettes kleines Städtchen, aber meiner Meinung nach reicht ein Tag bzw. eigentlich sogar ein halber Tag vollkommen aus. Man kann alles sehr gut zu Fuß erreichen und die Stadt ist wie gesagt nicht groß, aber trotzdem sehr nett. Ich würde eine Nacht am Schluss der Reise empfehlen, da der Flughafen nur 30 Minuten entfernt ist.

Preisübersicht

Hier eine Übersicht unserer Ausgaben für 4 Nächte bzw. 5 Tage pro Person:
Flug: 120€
Unterkünfte: 230€ (mit Frühstück)
Auto: 250€ (mit Tank)
Ausritt: 100€ (mit Mittagessen)
Essen & Sonstiges: 100€ (zu Mittag haben wir meistens nur eine Kleinigkeit gegessen zum Beispiel ein Weckerl und Obst)


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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Peek & Cloppenburg entstanden. Dort gibt es mittlerweile sehr viele nachhaltige Marken wie beispielsweise Armed Angels, Ragwear, Woden usw. zur Auswahl.

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