LIFE UPDATE: Umzug, Rückenprobleme, neuer Mitbewohner, Klimakonferenz & Hafer-Mandelmilch

LIFE UPDATE: 10 / 2019

Im letzten Monat ist viel passiert… deshalb ist es Zeit für ein LIFE UPDATE. Es wird ein Potpourri aus verschiedenen Dingen, die mich im Oktober so richtig auf Trab gehalten haben und meinen Kopf beschäftigt haben. Mit dabei sind natürlich auch wieder die ein oder anderen hilfreichen Tipps & Facts für euch. Also los geht’s!

// NEUE WOHNUNG, NEUES GLÜCK!

Wie einige von euch vielleicht durch meinen “lack of content” und vor allem “lack of Zeit” auf Instagram mitbekommen haben, sind wir umgezogen. Und wohin? In meine absolute Traumwohnung! Wir bewohnen die neue Bude jetzt schon seit über einer Woche und ich habe mich gleich am ersten Tag unglaublich wohl gefühlt. Dank unserer vielen fleißigen Helferlein ist der Umzug auch relativ rasch und smooth über die Bühne gegangen. Wir haben lange überlegt, ob wir uns nicht von einem Umzugsservice helfen lassen sollen, haben uns aber dann dagegen entschieden. Natürlich wäre es nicht schlecht gewesen, aber im Nachhinein war es nicht notwendig. Dazu muss man auch sagen, dass wir viele starke Burschen & Mädels hatten (und meinen Dad – ohne ihn geht halt gar nix), die angepackt haben.

Ein paar Einblicke in die neue Wohnung und Interior Tipps & Tricks gibt es ganz bald – versprochen!

// MEIN RÜCKEN SAGT: “AUTSCH!”

Das Thema Umzug bringt mich auch schon zum nächsten Punkt. Die ganze Schlepperei hat meinen Rücken so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass ich bei längerem Sitzen unter ziemlich unangenehmen Schmerzen stand. Da ich ja eine leichte Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung) habe, ist mein Rücken eh schon super empfindlich und anfällig auf Problemchen. Tagelanges Kisten schleppen hat das natürlich nicht sonderlich positiv beeinflusst.

Das bringt mich auch schon zu meinem ersten Tipp für euch: Wie gesagt, ich leide unter einer schiefen Wirbelsäule und Verspannungen, die sich daraus ergeben und bin deshalb schon seit Monaten regelmäßig bei der Massage. Ich habe in meinem Leben wirklich schon sehr viele Studios ausprobiert und jetzt endlich mein “holy sanctuary” gefunden – die Stressdeponie im 7. Bezirk. Dort stimmt einfach alles! Das Ambiente, die Preise und vor allem die Therapeut*innen. Kann ich euch wirklich nur ans Herz legen.

// IST ES ZEIT FÜR EINEN HUND?

Wie ihr ja vielleicht wisst, haben wir vor knapp einen Jahr unseren treuen Freund für immer verabschieden müssen. 15 Jahre war er an unserer Seite und ich könnte mir keinen besseren Hund vorstellen. Ihr müsst wissen, so gut wie alle meine Erinnerungen, die ich an meine Kindheit habe, sind mit unserem Familienhund Filbert. Ich war 10 Jahre alt wie wir ihn bekommen haben und 25 wie wir ihn erlösen mussten. Und ja, für mich ist ein Leben ohne Hund eben nicht das, was ich “gewohnt” bin.

Auf jeden Fall denke ich schon sehr lange drüber nach, den Schritt zu einem eigenen Hund zu wagen. Bin mir aber immer noch ziemlich unsicher. Eben auch aus dem Grund, weil ich ganz genau weiß, welche Verantwortung und Aufwand ein Hund ist… ich habe ja alles schon mal miterlebt. Trotzdem sind Hunde einfach das Größte und allein ihre Anwesenheit erheitert jeden noch so miesen Tag. Deshalb haben wir uns entschieden, Ende November einen Wurf frischer Beaglewelpen (aaawwwww!!!) zu besuchen und mal zu sehen, wie sich das Ganze so anfühlt. Fühlt es sich richtig an oder irgendwie nicht? Sind wir bereit, die nächsten 15 Jahre (oder mehr) mit Hund zu erleben? Über all das werden wir uns in nächster Zeit womöglich den Kopf zerbrechen. Denn eines ist klar: Überstürzen möchte ich so eine Entscheidung auf keinen Fall.

// DOCH KEIN CHILE FÜR MICH…

Exciting Times ahead: letzte Woche habe ich das “Go” für eine tolle Sache bekommen. Ich habe die Möglichkeit erhalten, zur UN Klimakonferenz (genannt: COP25 – steht für Conference of the parties) nach Chile zu reisen und dort meinen Arbeitgeber in Social Media Angelegenheiten und vielen anderen Dingen zu unterstützen. Diese Konferenz ist DAS Ereignis des Jahres, wenn es um Klimaangelenheiten geht. Dort wird im Prinzip entscheiden, wie es international mit unserer Klimapolitik weitergeht und wie wir die gesetzten Pariser Ziele erreichen können. Für mich als studierte Umwelt- und Bioressourcenmangerin mit Schwerpunkt Klima ist das ein absolutes Highlight und eine große Ehre.

Aufgrund der sozialen Unruhen in Chile wurde die Konferenz aber dann doch abgesagt und es stand die Frage im Raum, wie jetzt weiter gemacht wird. Wird die Konferenz nach hinten verschoben? Findet sich so schnell ein anderes Land, welches diese Konferenz ausrichten möchte? Und ja, es hat sich jemand gefunden. Vor kurzem wurde bekannt, dass Madrid der neue Austragungsort der COP25 wird. Viva Espana! Im Zuge meiner letzten Madridreise habe ich übrigens dieses leckere vegane Menü zusammengestellt: REZEPT FÜR VEGANE QUESADILLAS

// DO IT YOURSELF – HAFER-MANDELMILCH

Schon arg was so eine Packung pflanzlicher Hafermilch im Supermarkt kostet, oder? Nämlich fast 3€. Für jemanden wie mich, der ausschließlich Hafermilch für sein Frühstück verwendet, geht das schon irgendwie ins Geld. Deshalb habe ich mir gedacht, werde ich halt selbst zur Hafermilchproduzentin.. mal schauen wie es wird. Und gut ist es geworden. Hier das super leichte Rezept.

Selbstgemachte Hafer-Mandelmilch

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten

Zutaten

  • 1 L Wasser
  • 1 Cup Haferflocken
  • 1/2 Cup Mandeln
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 3 Stück Datteln oder anderes Süßungsmittel
  • Stabmixer
  • Wäschenetz oder Sieb

Anleitungen

  1. Alle Zutaten in einen großen hohen Behälter geben und mit dem Stabmixer mixen. Falls du einen Hochleistungsmixer zuhause hast, ist dieser natürlich auch geeignet. Anschließend gut abschmecken ob noch Gewürz oder Süße fehlt und die Flüssigkeit nicht zu wässrig ist. Anschließend durch ein Wäschenetz oder Sieb drücken und die Milch genießen. Hält sich ca. 3-4 Tage im Kühlschrank.

Alternativ dazu kannst du natürlich auch alle anderen Nüsse für die Milch verwenden zum Beispiel Cashews. Die Produktion ist am Anfang eine ziemliche “Patzerei”, aber mit der Zeit wird man zum richtigen Profi. 🙂 Ich verwende übrigens den Vegan Milker zur Herstellung. Kann ich sehr empfehlen!

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