CrossFit im Test

Letztes Monat durfte ich CrossFit Kurse bei CrossFit Pantheon in Wien ausprobieren und muss sagen, CrossFit ist nichts für Weicheier. Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn weder wusste was ich erwarten sollte, noch was man bei CrossFit überhaupt macht. Aber das änderte sich schnell ;-). CrossFit kommt ursprünglich aus den USA und ist eine Mischung aus Kraft- und Konditionstraining. Die Kurse im Pantheon (es gibt Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie ein “Open Gym”) gliedern sich in ein ziemlich anstrengendes Warm-Up mit Laufen, Dehnen, Springen etc., einen Kraftteil und zum Schluss eine Ausdauereinheit. Im Kraftteil geht es aber nicht nur darum möglichst viel Gewicht irgendwie in Bewegung zu setzen, sondern auch um die richtige Technik. Dabei fokussiert man immer nur auf eine Übung bzw. ein Trainingsgerät. Zum Beispiel war das Thema einer Einheit Kettlebell und wir haben damit die Übungen Kettlebell Swing und Turkish get up (siehe Fotos 2 und 3) in unterschiedlichen Variationen ausgeführt. Das Ausdauertraining am Schluss bringt einem nochmal so richtig ins Schwitzen. Hier kommen zum Beispiel Übungen wie Burpees, Box Jump, Deadlifts, Knie Ups etc. zum Einsatz. Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch die Rumpfstabilität, welche auch in jeder Einheit kurz trainiert wird.

Wenn man sich für ein solches CrossFit Training interessiert, gibt es entweder die Möglichkeit Mitglied für ein, drei, sechs oder 12 Monate zu werden oder einen 10er-Block zu kaufen, welcher 10 beliebige Sessions inkludiert. Die Preise findet ihr hier. Des weiteren gibt es Vergünstigungen für Studenten.

Meiner Meinung nach ist CrossFit eine der effektivsten Trainingsmethoden um den Körper zu kräftigen und zu formen. Allerdings muss man natürlich auch auf die richtige Ernährung Acht geben. Ansonsten wird kein Training der Welt die gewünschten Erfolge erzielen. Dieser Meinung ist auch der Besitzer von CrossFit Pantheon Johann Gramberger, welcher sich seit knapp vier Jahren vegan ernährt und auf eine ausgewogene Ernährung großen Wert legt. Er selbst achtet darauf so wenig verarbeitete Lebensmittel wie möglich zu essen und dafür den Anteil an Gemüse, Obst, Pseudogetreide wie Quinoa, Amaranth und Bulger zu erhöhen. Von Diät halten oder sich beim Essen zurückhalten hält er (wie auch ich) natürlich nichts. Lieber das Richtige in großen Mengen als das Falsche in kleinen.

Um ehrlich zu sein… ich bin richtig süchtig nach CrossFit geworden. Für mich ist es eine super Abwechslung zu meinem “normalen” Training und noch dazu lernt man wirklich tolle Menschen kennen und da macht das Training gleich noch mehr Spaß!

In Kürze wird es auch ein Trainingsvideo mit Übungen aus dem Bereich CrossFit geben.. also stay tuend 😉

Hier noch ein paar Fotos…

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