REALTALK: Why it’s ok not to be ok

Wenn ich so über mein Leben nachdenke, kann ich mich echt nicht beschweren. Ich bin gesund, habe einen Job, eine tolle Familie, die besten Freunde, einen wunderbaren Partner und und und. Eigentlich sollte ich glücklich sein und das bin ich auch… meistens….

ES VERGEHT KEIN TAG AN DEM ICH NICHT DARAN DENKE.

Kennt ihr das? Ihr sitzt gerade in einer gemütlich Runde mit Freunden zusammen und plötzlich kommt da wieder dieser eine Gedanke. Etwas, das euch schon seit längerem beschäftigt. Es setzt euch unter Druck, macht euch Angst, nervös, unsicher oder einfach nur traurig. Was auch immer es mit euch anstellt, es ist kein angenehmes Gefühl.

IT’S OKAY NOT TO BE OKAY

Wenn man sich so in Buchhandlungen und auf aktuellen Bestsellerlisten umsieht, dreht sich alles um das Thema “How to be Happy”. Es gibt mittlerweile zigtausende Ratgeber, die einem erklären, wie man sein Leben glücklicher, zufriedener und positiver gestaltet. Ich selbst habe einige davon gelesen und finde die ganze Bewegung an sich wirklich super. Allerdings habe ich mich selbst dabei ertappt, frustriert zu sein, wenn das Leben einmal nicht zu 100% super schön und perfekt ist. Ein ganz schöner Teufelskreis. Aber genau das ist der springende Punkt. In solchen Situationen ist es oft einfach nicht hilfreich, sich ständig vorzusagen, dass man alles positiv sehen soll. Gewisse Dinge sind halt einfach scheiße (sorry für diese Ausdrucksweise). Ich habe gelernt zu akzeptieren, dass es absolut okay ist “mal nicht okay” zu sein und einfach traurig, aufgewühlt, unzufrieden oder was auch immer.

DU BIST NICHT ALLEINE.

JEDE Person auf dieser Welt hat sein Päckchen zu tragen. Manche haben vielleicht ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten, finden über längere Zeit keinen Job, kämpfen mit einer Krankheit oder sorgen sich um einen geliebten Menschen. Und irgendwie redet keiner darüber… und das macht das ganze noch schlimmer. Mir persönlich hilft es nämlich mit anderen Menschen über Sorgen, Probleme oder Schwierigkeiten zu sprechen. Nicht weil man sich gegenseitig anjammern möchte, sondern um sich mit all diesem negativen Bullshit einfach nicht mehr so allein zu fühlen. Aber auch wenn man einfach nicht darüber sprechen möchte, hilft es, in irgendeiner Art und Weise mitzubekommen beispielsweise durch Social Media usw., dass es anderen Menschen ähnlich geht wie einem selbst.

WAS TUN WENN ALLES ZU VIEL WIRD?

Das fragen sich wahrscheinlich viele und eine Antwort darauf zu finden, ist wahrscheinlich ein Ding der Unmöglichkeit. Aber ich befinde mich gerade in einer ähnlichen Situation, in der ich mir große Sorgen um jemanden bestimmten mache, wobei ich weiß, dass das ganze früher oder später (leider) ein Ende haben wird. Darauf möchte ich aber momentan nicht näher eingehen. Oft gelingt es mir durchaus positiv und irgendwie “rational” zu bleiben, aber ab und zu überkommt mich einfach die Trauer und die Angst. Ich versuche mich dann so viel wie geht abzulenken aber in gewissen Momenten hilft nur eines: Alles rauslassen… aber trotzdem versuchen, sich nicht zu sehr hinzusteigern (auch wenn es schwer ist). Wenn es geht, rede ich auch darüber, akzeptiere es aber auch wenn mein Körper (oder eigentlich mein Kopf?) mal nicht darüber kann oder will.

EINES MÖCHTE ICH EUCH NOCH AUF DEM WEG GEBEN

Was ich euch mit diesem Beitrag einfach sagen will, ist, manchmal ist das Leben einfach scheiße. Und das ist okay so. Ich rede hier jetzt nicht von irgendwelchen “Lappalien”, sondern von Dingen, die dich spät am Abend nicht einschlafen lassen und dir die Tränen in die Augen drücken. Aber alles hat ein Ende auch wenn der Weg dahin momentan unendlich lang und steinig scheint…

Du bist nicht alleine und du kannst alles schaffen.  

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*