OUTFIT: Hello October

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Ich habe mir in den letzten Monaten viele Gedanken zum Thema Kleidung und unseren Umgang damit gemacht. Ich habe das Gefühl, dass es in unserer Gesellschaft völlig normal ist, Unmengen an Kleidung im Kleiderschrank zu haben, wobei wir vielleicht 2/3 davon wirklich tragen. Der Rest gefällt uns nicht mehr so wirklich oder entspricht nicht den neusten Trends. Trotz dieser Menge an Klamotten, ertappen wir uns immer wieder dabei (mich natürlich nicht ausgenommen) billige Fast Fashion Teile bei typischen Modeketten zu kaufen, welche unter widrigsten Bedingungen am anderen Ende der Welt von unterbezahlten Menschen und teilweise auch Kindern hergestellt werden.

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Obwohl viele über diese Situation Bescheid wissen, hält es nur wenige davon ab, etwas daran zu ändern und seinen Konsum einzuschränken oder zu verlagern. Was sind die Gründe dafür? Meiner Meinung nach vergisst der typische Konsument diese ganzen Tatsachen, sobald er den hübsch aufbereiteten Shop mit trendiger Mode und tollen Fotos der Kleidung betritt. Man probiert die Teile, man sieht super aus, es ist günstig und dahin sind die guten Vorsätze. Was hat man davon? Ein weiteres Kleidungsstück im Kasten, welches nach ein paar Mal tragen wieder in den Tiefen des Kleiderschranks versinkt. Natürlich ist das alles überspitzt und dramatisch formuliert, aber ich möchte mit diesem Post auf diese Kaufsucht vor allem in der Modeindustrie hinweisen und dazu motivieren, dass man nicht jedes Teil was einem gefällt sofort kaufen muss. Des weiteren bin ich ein großer Fan von fairer, nachhaltiger und veganer Mode. Wenn ich sie trage, habe ich einfach ein gutes Gefühl dabei und weiß, dass für die Herstellung kein Lebewesen in irgendeiner Weise gelitten hat.

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Long story short, ich möchte euch hiermit eines meiner Lieblingsoutfits für den Herbst beziehungsweise Spätsommer präsentieren. Dieses Outfit beinhaltet diesmal sogar zwei nachhaltig produzierte Teile, welche mittlerweile zu meinen täglichen Begleitern im Alltag zählen.

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Schon seit längerem war ich auf der Suche nach der perfekten Bucket Bag. Nach ein bisschen Recherche bin ich auf  das deutsche Unternehmen Tragwert gestoßen. Alle Produkte von Tragwert sind zu 100% vegan. Viele fragen sich vielleicht woraus eine solche Tasche eigentlich besteht, wenn sie aussieht wie Leder aber eigentlich vegan ist. Die Taschen von Tragwert werden aus dem Kunststoff Polyurethan gefertigt, welcher unter anderem aus recycelten Plastikflaschen besteht. Nähere Infos sowie eine Übersicht über alle Modelle findet ihr hier: TRAGWERT.

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Und damit sind wir schon beim Herzstück dieses Outfits, meinem Tencel Mantel von Lanius Köln. Lanius ist auch ein deutsches Unternehmen und hat sich auf biologisch und fair hergestellte Kleidung spezialisiert. Das Unternehmen ist nicht nur GOTS zertifiziert, sondern hat vor kurzem auch den Vegan Fashion Award 2016 verliehen bekommen. Die Teile liegen preislich natürlich über dem normalen Durchschnitt im Vergleich zu normaler Fast Fashion, allerdings steckt einfach enorm viel Arbeit und Engagement hinter den Produkten und man schließt ein solches Kleidungsstück in sein Herz und will es auch nie mehr hergeben. Hier gehts zum Unternehmen: LANIUS.

Danke auch an meinen Haus- und Hoffotografen, der mich immer wieder ins rechte Licht rückt. 🙂

// in freundlicher Kooperation mit Lanius und Tragwert //
– Fotos: Niki Suppan –
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1 Kommentar

  1. 4. Oktober 2016 / 16:15

    So ein schönes Outfit Jenni 🙂
    Auch die neue Frisur steht dir wirklich klasse <3

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

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