Faire Jeans: 5 Marken die du kennen solltest

Wir alle brauchen sie. Die Rede ist von der perfekten Jeans. Die Auswahl an unterschiedlichen Schnitten, Farben, Styles etc. ist riesig und fast schon unüberschaubar. Und dann sollte sie auch noch fair und nachhaltig produziert sein. Eine ganz schöne Herausforderung! Meine Tipps & Tricks für das perfekte Paar Jeans und meine 5 absoluten Lieblings-Fair-Fashion Jeansmarken, findest du hier.

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Meine 5 Lieblings-Fair-Fashion Jeansmarken

Denimbrands gibt es wie Sand am Meer. Allerdings ist Denim nicht gleich Denim. Um bei mir in die engere Auswahl zu kommen, muss einfach alles passen. Die Qualität muss hochwertig sein, die Herstellung fair und nachhaltig, die Passform perfekt und sie muss eine gute Mischung aus klassisch und modern sein. Hier sind meine 5 absoluten Lieblings-Jeansmarken, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben und besonderen Wert auf eine faire Produktion legen.

// SELFNATION JEANS 

Vor kurzem habe ich meine erste maßgeschneiderte (!) Jeans von SELFNATION erhalten und könnte nicht glücklicher sein. Mit der online Konfiguration werden alle benötigten Maße erfasst und daraufhin wird einem seine persönliche Hose angefertigt. Die Herstellung der handgemachten Jeans dauert ca. 2 Wochen. Produziert wird in der Schweiz unter fairen Arbeitsbedingungen. Auf den Fotos trage ich eine Ankle-Length in Slim fit in der Farbe “Paris Blues” und bin absolut zufrieden. Sie sitzt nicht zu eng und ist dabei trotzdem noch anliegend genug. Das coolste daran: Es gibt die Möglichkeit seine Initialen einnähen zu lassen. Das durfte ich mir natürlich nicht entgehen lassen (siehe Foto oben). Damit wird die Hose ein richtiges Unikat. Der Preis ist für eine maßgeschneiderte, fair produzierte Jeans zudem absolut vertretbar! Ein absolutes Must-Have in meinem Kleiderschrank.

// MUD JEANS

MUD JEANS kommt aus den Niederlanden und stellt absolut robuste klassische Denims her. Für manche ist der Stoff eventuell etwas zu dick, aber gerade für die kältere Jahreszeit ist es für mich perfekt. Übrigens gibt es bei ihnen die Möglichkeit eine Jeans zu leasen und damit einen richtigen Jeanskreislauf anzukurbeln. Richtig coole Sache!

// KINGS OF INDIGO

Bei KINGS OF INDIGO gibt es eine Mischung aus klassischen Jeansschnitten und richtig ausgefallenen Teilen. Die Qualität ist absolut hochwertig und die Transparenz über Produktion, Material und Co absolut vorbildlich.

// ARMED ANGELS

Seit neuestem gibt es bei ARMED ANGELS die sogenannte “Detox Denim”. Darunter versteht man, dass die Jeans nicht zur zu 100% gut für die Umwelt ist sondern auch harmlos für unsere Haut. Die Produktion von Denim kann nämlich ein ganz schönes schmutziges Geschäft sein. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Behandlung mit Blei, Quecksilber oder Kadmium kann nämlich zu allergischen Reaktionen oder ernsthaften Gesundheitsschäden wie der Schädigung des zentralen Nervensystems führen.

// CHEAP MONDAY

CHEAP MONDAY ist wahrscheinlich vielen als Denim Brand schon ein Begriff. Zu recht! Sie machen einfach wirklich gute Jeans und achten dabei bei der Herstellung und Materialbeschaffung auf Nachhaltigkeit und Recycling. Auf ihrer Homepage gibt es zudem die Möglichkeit sein Wissen in einem “Sustainability Quiz” zu testen und zu erweitern. Coole Sache!

So findest du die perfekte Jeans

1 // Der Schnitt

Der Schnitt deiner Jeans sollte unbedingt zu deinem Stil passen und du solltest dich wohlfühlen. Manche mögen ihre Jeans eher skinny (eng anliegend) und manche eher flared (beim Unterschenkel ausgestellt). Falls du dir unsicher bist, welcher Schnitt am besten zu dir passt, empfehle ich mit einer straight zu beginnen und dann zu schauen, ob es dir zu eng oder zu weit ist. Je nachdem kannst du dann eher in Richtung skinny/slim oder flared gehen. Falls du etwas ausgefalleneres ausprobieren möchtest, empfehle ich eine sogenannte “Mom-Jeans”. Ähnlich wie die Boyfriend Jeans ist auch sie relativ locker und kann beispielsweise zu Lederjacke und Bikerboots richtig cool gestylt werden.

2 // Der Denimstoff

Neben dem Klassiker der einheitlichen Waschung gibt es mittlerweile enorm viele ausgefallenere Farben und Waschungen. Hier sollte man darauf achten, dass der Farbverlauf trotzdem eine gewisse Regelmäßigkeit aufweist und nicht zu leicht abfärbt. Ganz wichtig ist neben der passenden Farbe allerdings die Qualität des Stoffes. Hier gilt als Grundregel, je enger die Stiche desto robuster ist die Hose. Zudem sollte der Stoff aus 100% Baumwolle sein beziehungsweise wenn es sich um ein Stretchingmaterial handelt, ist ein gewisser Anteil an hochwertiger Kunstfaser wichtig. Eine Dehnbarkeit der Hose sollte möglich sein, allerdings sollte man nicht das Gefühl haben, die Hose zerreißt bei ein bisschen Zug.

3 // Die Bundhöhe

Grundsätzlich unterscheidet man low, mid und high waist. Ich persönliche bevorzuge mid waist, da hier auch eventuelle kleine Röllchen beim Sitzen (die übrigens absolut normal sind, trotzdem ist es ok wenn man sich dabei nicht wohlfühlt) verdecken. High Waist geht normalerweise bis auf Taillenhöhe und ist absolute Geschmacksache. Wichtig ist hierbei, im Vorhinein zu wissen, welche Bundhose einem gar nicht zusagt und welche eher schon. Beispielsweise ist low waist absolut gar nicht mein Ding und deshalb kommen solche Hosen gar nicht in Frage.

Und.. habt ihr schon eure absolute Lieblingshose gefunden oder seid ihr noch auf der Suche?

1 Kommentar

  1. 12. November 2018 / 13:52

    Hey Jenny,
    toller Beitrag und schöne Liste! Freue mich, dass Armedangel auch enthalten ist – bin ein großer Fan von deren Herangehensweise und Vision.
    Bin gespannt was noch so kommt in Zukunft 🙂

    LG,
    Andreas

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