5 Dinge, die du mit Kokosöl anstellen kannst

Kokosöl ist eines der vielseitigsten Produkte, die ich kenne und für mich persönlich ein kleines Wundermittel. Die Frage sollte deshalb eigentlich eher heißen: Was kann man NICHT mit Kokosöl anstellen? diese wäre wahrscheinlich sehr schnell beantwortet :-). Nichtsdestotrotz möchte ich heute 5 Dinge vorstellen, die du mit Kokosöl anstellen kannst. Manche werdet ihr wahrscheinlich schon kennen und manche sind euch vielleicht noch nicht so geläufig. 

Kochen & Backen. Kokosöl eignet sich hervorragend zum Backen und Anbraten von allerlei Gerichten. Der Vorteil an der Verwendung von Kokosöl zum Anbraten ist sein hoher Rauchpunkt von 234°C. Kaltgepresste Öle hingegen, wie zum Beispiel natives Olivenöl, haben einen niedrigen Rauchpunkt und sollten am besten nur in der kalten Küche verwendet und nicht oder nur gering erhitzt werden, weil beim Erhitzen viele Nährstoffe verloren gehen bzw. schädliche Verbindungen entstehen können. Ich verwende Kokosöl sehr gerne für indische Gerichte wie zum Beispiel Curry, Dal aber auch Eintöpfe oder Süßspeisen wie Pancakes.

Für ein strahlend schönes Lächeln. Vielleicht habt ihr schon mal von Ölziehen gehört oder es sogar schon selbst ausprobiert. Wenn nicht, solltet ihr unbedingt damit anfangen. Das Ganze geht grundsätzlich ganz easy und schnell. Einfach 1-2 Teelöffel Kokosöl in den Mund geben, warten bis es schmilzt und damit für einige Minuten den Mundraum so gut wie möglich spülen (die Flüssigkeit im Mund hin und her bewegen). Damit werden toxische Stoffe aus dem Mund entfernt, es hilft bei Zahnfleischbluten und schlechtem Atem und verringert den Zahnbelag. Ich habe es mir eigentlich schlimmer vorgestellt als es dann eigentlich ist. Vom Geschmack her ist es sehr neutral und die Konsistenz ist etwas fester und cremiger als Wasser. Ganz wichtig: Wenn ihr fertig seid auf keinen Fall in den Abfluss spucken sondern in den Müll! Durch die Entgiftung werden Stoffe aus dem Mund gezogen, welche im Abwasser nicht zu 100% rausgefiltert werden können und außerdem besteht die Gefahr, dass das sich das Öl verfestigt und sich an Rohren, Leitungen etc. ablagert. Lieber auf Nummer sicher gehen 🙂

Skin on Skin. Im Winter, Herbst und Frühling (also eigentlich das ganze Jahr) leide ich ziemlich stark unter trockener Haut. Das einzige was mir bis jetzt wirklich geholfen hat ist Kokosöl. Am Abend nach dem Duschen trage ich es großzügig am ganzen Körper (auch Gesicht) auf und versorge so meine Haut mit Feuchtigkeit. Noch ein kleiner Tipp: Hilft auch super bei Sonnenbrand!

Take the day off. Die Entfernung von Make-up mit Kokosöl ist durchaus möglich und eine sehr natürliche Alternative aber für mich eher eine Notlösung wenn mein Make-up-Entferner aufgebraucht ist und ich sonst nichts mehr habe. Mir ist das ganze ein wenig zu schmierig und patzig. Für viele funktioniert es aber einwandfrei und sie sind super zufrieden mit dieser Verwendungsart. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Du hast die Haare schön. Die Verwendung als Haaröl ist ja eigentlich nichts neues. Trotzdem macht Kokosöl seinen Job hier sehr gut, obwohl man aufpassen muss, es sehr sparsam zu verwenden. Ich muss gestehen, ich verwende mittlerweile nicht immer Kokosöl für meine Haare, weil ich ab und zu auch ein gekauftes Haaröl mit ein wenig Duft sehr gerne mag.

Nachhaltigkeit & Kosten. Schon allein durch den weiten Transportweg ist Kokosöl nicht das nachhaltigste Produkt. Allerdings gibt es hierfür leider kein wirklich vergleichbares regionales Produkt, somit bleiben eigentlich keine Alternativen übrig. Sofern man sonst auf Regionalität bei seinen Lebensmitteln etc. achtet, kann man bei solchen Produkten meiner Meinung nach schon eine Ausnahme machen. Ich kaufe mein Kokosöl im Biosupermarkt entweder von Dr. Goerg oder Rapunzel. 200g kosten hier ca. 4-5€.

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